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Die Wahrheit über die Fluglärm-Beschwerden in HH
#1
„Einige wenige machen viel Lärm um fast nichts“  würde ich den Bericht einer Tageszeitung zitieren.

Über 3 Millionen Menschen leben im Großraum Hamburg, von denen haben sich in diesem Jahr weniger als 2000 über die zu lauten und zu späten Nachtflüge beschwert. Das sind tatsächlich unter 0,1 %.

Normalerweise könnte man den Bericht ausklingen lassen, doch brisante Details verlangen an die Öffentlichkeit zu kommen, denn von den gerade mal 2000 Menschen wurden über 86.000 (Sechsundachzigtausend) Beschwerden eingereicht, da hatten einige ja richtig viel zu tun , das sind im Schnitt
45 Beschwerden.
Spitzenreiter ist Ahrensburg mit fast 10.000 Beschwerden von 24 Personen, das sind über 400 pro Person.

Einerseits kann ich Betroffene verstehen, andererseits sollte sich dieser Personenkreis mal überlegen was für ein Rattenschwanz eine Flugumleitung mit sich zieht.
Es sind immerhin im Schnitt 150-200 Personen betroffen, die ihr Fahrzeug am Ankunftsflughafen geparkt haben, die von Freunden/Verwandten dort abgeholt werden,Familie mit kleinen Kindern etc, soll man diesen Menschen noch eine nächtliche Busfahrt oder Bahnfahrt zumuten???
Die Crew, die vielleicht am nächsten Morgen wieder früh zum Dienst muß, alles unerheblich???
Das Szenario mit dem kompletten Ausfall eines  Fluges möchte ich erst gar nicht schildern, wäre dort eine der
Personen die sich über den Fluglärm beschwert hat dabei, würde diese Person sich auch dort sicher wieder am lautesten beschweren.

Der Hamburger Umweltsenator sollte sich einmal in die Lage der Betroffenen versetzen und seine Aussage , das bei deutlichen Verspätungen Flüge ausfallen müssen , überdenken.

An alle fleißigen Beschwerdeschreiber, seien Sie in Zukunft ihren Mitmenschen gegenüber ehrlicher.

In diesem Sinne frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht
Grüße Airbus380-800
[Bild: A340600.gif]
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#2
Moin,
es fällt auf, dass die meisten Beschwerden u.a. aus Ahrensburg und den Walddörfern kommen, aber da sind die Flugzeuge normalerweise noch/schon recht hoch bei Anflug oder Start, die Lärmbelastung nicht so hoch. Demnach müßten eigentlich die meisten Beschwerden aus dem direkten Umfeld des Flughafens kommen.
Ich selbst wohne im Anflug 05, die Bahn ist ja eher selten in Benutzung, aber beispielsweise heute ist es so ruhig, dass man glaubt, der Flughafen wäre geschlossen; bei regnerischen Nordwestwind jedoch, glaubt man, direkt am Zaun zu wohnen. aber mich stört das überhaupt nicht, zumal hier auch noch der Anflug nach Finkenwerder verläuft und ich so manchen A380 beobachten kann.

Und alle diese, die sich Beschweren fahren demnach auch nur mit dem Fahrrad in den Urlaub, oder?

Viel schlimmer finde ich die Auto-Poser, die mit dröhnendem oder knallendem Auspuff und die Motorradfahrer, die gerade abends mit aufheulenden Motoren und irrem Tempo durch die Stadt heizen und weithin hörbar sind.

Gruß,
Uli
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